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Thema: begleiten
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Folgen der Flucht behandeln

Die Kontaktstelle für traumatisierte Flüchtlinge „Refugio Villingen-Schwenningen e.V.“ berät und behandelt traumatisierte Flüchtlinge.

Die Kontaktstelle für traumatisierte Flüchtlinge „Refugio Villingen-Schwenningen e.V.“  ist  Mitglied  im  Diakonischen Werk. Sie  berät und behandelt traumatisierte Flüchtlinge. Es ist das einzige Beratungs- und Behandlungszentrum dieser Art im ländlichen Raum des südlichen Baden-Württemberg. Jedes Jahr
werden rund 200 Menschen betreut. Die Klienten kommen aus Krisen- und Kriegsgebieten und leiden unter ihren körperlichen und seelischen Gewalterfahrungen durch Folter, Vertreibung und Flucht. Ihr Gesundheitszustand ist in der Regel sehr schlecht. Der Bedarf wird, auch bei Kindern und Jugendlichen, sogar ganzen Familien, immer größer. Viele nehmen stundenlange Anfahrtswege in Kauf. Es gibt eine Warteliste.
Die meisten der betreuten Personen befinden sich im Asylverfahren. Dank dem eigenen
Dolmetscherpool, den sich Refugio mühsam aufgebaut hat, können die Flüchtlinge in ihrer Muttersprache durch Psychotherapie und eng verzahnte soziale Begleitung behandelt und begleitet werden.
Außerdem bietet refugio Fortbildungen für Einrichtungen und Gruppen und einen Ratgeber an.
Refugio arbeitet auch mit dem Kirchenbezirk Villingen zusammen, der die Arbeit unterstützt.  Refugio ist zu mehr als die Hälfte auf Projekt- und Stiftungsgelder sowie Spenden angewiesen, um seine Arbeit durchführen zu können.
Infos zu Refugio:
Refugio Villingen-Schwenningen e.V.
Psychosoziales Zentrum für traumatisierte Flüchtlinge
Schwedendammstr. 6
78050 Villingen-Schwenningen
Tel:          07721- 504155
Fax:         07721- 504165 
e-mail:     info@refugio-vs.de
www.refugio-vs.de